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Jugendsexualität in südafrikanischen Townships in Zeiten von HIV und AIDS


Jugendsexualität in südafrikanischen Townships in Zeiten von HIV und AIDS


1. Aufl.

von: Elke Rühle

23,99 €

Verlag: Tectum-Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 21.12.2016
ISBN/EAN: 9783828865914
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 192

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Beschreibungen

In südafrikanischen Townships ist HIV/AIDS weit verbreitet, für die Jugendlichen vor Ort stellt die Krankheit eine ebenso alltägliche wie tödliche Gefahr dar. Eine zentrale Rolle für den Umgang mit dieser Krankheit und die Aufklärung über sie kommt dabei der Sozialen Arbeit zu. Doch wie kann in der Praxis der Sozialen Arbeit mit der Einstellung der Jugendlichen gegenüber HIV/AIDS umgegangen werden – gerade auch wenn wissenschaftliche Erkenntnisse zu Krankheitsursache und -verlauf angezweifelt werden? Elke Rühle geht den daraus resultierenden Problemen auf den Grund. Basierend auf einer Studie, bei der 650 SchülerInnen in südafrikanischen Townships befragt wurden, wird eine kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Verständnissen von HIV/AIDS vorgenommen. Indem sie die urteilende zugunsten einer perspektivischen Position umgeht und die Praxis ins Zentrum ihrer Betrachtungen rückt, gewinnt Rühle wichtige Impulse für die Präventionsarbeit.
INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
1. EINLEITUNG
1.1. Problemstellung
1.2. Struktur des Werks
2. THEORETISCHE BEZÜGE
2.1. Jugendsexualität
2.2. HIV und AIDS
2.3. Townships in Südafrika
2.4. HIV/AIDS in Südafrika
2.5. Soziale Arbeit
2.6. Soziale Kohäsion
3. STUDIE: JUGENDSEXUALITÄT IN SÜDAFRIKA
3.1. Untersuchungsdesign
3.1.1. Zielsetzung und Hypothesen
3.1.2. Stichprobenauswahl/Zielgruppe
3.1.3. Konstruktion des Fragebogens, Pretest, Durchführung und Auswertung der Befragung
3.2. Studienergebnisse
3.2.1. Sexuelle Aktivität Südafrikanischer Jugendlicher
3.2.2. Gewollter/ungewollter Geschlechtsverkehr und sexuelle Gewalt
3.2.3. HIV/AIDS und der Gebrauch von Verhütungsmitteln
3.2.4. HIV/AIDS und die Auswirkungen auf die Sexualität Jugendlicher
3.3. Ergebnissicherung I
4. DIFFERIERENDE VERSTÄNDNISSE VON HIV/AIDS
4.1. Die Perspektive von HIV/AIDS-Befürwortern
4.1.1. HIV als Erreger und AIDS als tödlich folgendes Syndrom
4.1.2. Übertragungsmöglichkeiten des HI-Virus
4.1.3. Die HIV-Testung
4.1.4. Antiretrovirale Medikamente als Therapie
4.1.5. Präventionsmöglichkeiten
4.2. Die Perspektive von HIV/AIDS-Dissidenten
4.2.1. Der Mythos des HI-Virus und des AID-Syndroms
4.2.2. Lebensumstände und Verhaltensweisen als Ursachen von AIDS
4.2.3. Die Unwirksamkeit einer HIV/AIDS-Testung
4.2.4. Die Ablehnung von antiretroviralen Medikamenten
4.2.5. Präventionsmöglichkeiten
4.3. Kritische Zusammenführung
4.3.1. Die Immunschwächekrankheit AIDS
4.3.2. Präventionsmaßnahmen
4.4. Ergebnissicherung II
5. HIV/AIDS ALS EIN ARBEITSFELD DER SOZIALEN ARBEIT IM KONTEXT SOZIALER KOHÄSION
5.1. Handlungsansätze und Unterstützungsmöglichkeiten Sozialer Arbeit
5.1.1. Lebensweltorientierung
5.1.2. Empowerment
5.1.3. Ressourcenorientierung
5.2. HIV/AIDS im Kontext Sozialer Kohäsion
5.2.1. HIV/AIDS und Menschenrechte
5.2.2. HIV/AIDS in der Entwicklungszusammenarbeit
5.2.3. Prävention und Gesundheitsförderung im Zusammenhang mit HIV/AIDS
5.2.4. Allgemeine präventive und gesundheitsfördernde Ansätze
5.2.5. loveLife als Fallbeispiel
5.3. Ergebnissicherung III
6. HANDLUNGSPERSPEKTIVEN FÜR DAS ARBEITSFELD HIV/AIDS IN SÜDAFRIKA
6.1. Die frühzeitige sexuelle Aktivität südafrikanischer Jugendlicher
6.2. Ungewollter Geschlechtsverkehr, u. a. mit materiellem Gegenwert
6.3. Das lückenhafte Wissen über HIV/AIDS und deren Verhütungsmöglichkeiten und der daraus resultierende Gebrauch von Kontrazeptiva
6.4. Die Verbreitung von HIV/AIDS und ihr Einfluss auf die Sexualität Jugendlicher
7. AUSBLICK
8. LITERATURVERZEICHNIS
9. ANHANG
Elke Rühle, Sozialarbeiterin/-pädagogin (M.A.), hat jahrelange Erfahrung in der offenen Jugendarbeit und in der außerschulischen Bildungsarbeit sowie Forschungserfahrung im Aus- und Inland. Schwerpunkt der Forschungsarbeit im Inland war das Thema "Erwerbslosigkeit und Gesundheit".

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