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Camila O'Gorman als audio-visuelles Ereignis


Camila O'Gorman als audio-visuelles Ereignis

Ein Vergleich von Gorritis Erzählung und Bembergs Film
1. Auflage

von: Nina Jahn

12,99 €

Verlag: Grin Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 15.03.2019
ISBN/EAN: 9783668899155
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 21

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Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Romanistik - Lateinamerikanische Sprachen, Literatur, Landeskunde, Note: 1, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen des Hauptseminars „Die romantischen Erzählungen von Juana Manuela Gorriti: Escritura feminina innerhalb des phantastischen Diskurses?“ beschäftige ich mich mit der audio-visuellen Darstellung der Figur Camila O’Gorman in der Erzählung Camila O’Gorman von Juana Manuela Gorriti sowie des Films Camila von María Luisa Bemberg. In Bezug auf den romantischen Diskurs werde ich zunächst eine historische Verortung der beiden Autorinnen bzw. Regisseurinnen vollziehen, um davon ausgehend Arbeitsweisen und den gesellschaftlichen Status zu analysieren. Jeder Autor und Regisseur hat seine eigenen Ansichtsweisen. Gerade bei einer politischen oder gesellschaftskritischen Geschichte ist es spannend zu sehen, in wie fern sich die Autorin bzw. Filmemacherin mit in die Geschichte einbringt oder eine objektive Sicht der Geschichte vermittelt.

Besonders interessiert mich die literarische im Vergleich zur filmischen Umsetzung der auf einer wahren Begebenheit beruhenden Geschichte von Camila O’Gorman. Die Analogien sowie Differenzen der Darstellungsweise in den beiden Medien sollen beleuchtet werden. Die vielen akustische und visuellen Elemente des Textes als auch des Filmes sollen vergleichend analysiert werden und zur Beantwortung der Arbeitshypothese führen, in wie fern man behaupten kann, dass Literatur ein audio-visuelles Erlebnis sein kann?

Dabei werde ich den von Gorriti verwendeten Schreibstil analysieren und daraufhin erläutern, ob sie dem Leser die Szenerie hör-, seh- oder gar spürbar macht. Den Hauptteil bilden hier die Kapitel 4 und 5, die sich mit dem jeweiligen Medium unter Betrachtung sämtlicher Inszenierungselemente tiefergehend beschäftigen. Dabei sollen ebenso die mise-en-scéne Bembergs als auch die textualisierten audio-visuellen Elemente Gorritis gegenübergestellt werden. Der Film, der an sich ja bereits ein visuelles Medium ist, muss sich durch andere Mittel als das textuelle Pendant assoziativen Mitteln bedienen. Welche Rolle spielt dabei der Betrachter und kann die schriftliche Sprache als visuelles Medium für den Leser funktionieren?
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Romanistik - Lateinamerikanische Sprachen, Literatur, Landeskunde, Note: 1, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen des Hauptseminars „Die romantischen Erzählungen von Juana Manuela Gorriti: Escritura feminina innerhalb des ...